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Bryce Canyon:

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Ankunft am Bryce Canyon

 

Auch heute kamen wir wieder früh aus den Federn. Wir mussten noch ein paar Kilometer fahren bis wir am Bryce Canyon Airport vorbei kamen und dann in südliche Richtung zum Visitor Center fuhren. Wir bezahlten den Eintritt und bekamen eine Übersichtskarte vom Park. Als erstes fuhren wir zum Sunset Point. Wir hatten eine herrliche Aussicht über der Canyon. Auch das Wetter spielte wieder super mit.
Paiute Indianer sahen im Bryce Canyon eine verwunschene Welt aus zu Stein gewordenen Menschen. Geologisch betrachtet sind die bizarren Felsformationen lediglich Produkt des Zusammenspiels von Ablagerung, Hebung und Erosion. Wie Phantasievoll auch immer man diese Formenvielfalt interpretiert, beeindruckend ist sie immer.

Impressionen vom Sunset Point:

Wir fuhren dann weiter zum Inspiration Point. Von hier starteten wir eine Wanderung auf dem Rim Trail in die Schlucht hinein. Die Felsformationen waren atemberaubend, leider die Hitze auch. Auf dem Weg begegneten uns immer wieder der Utah Prairie Dog eine Art Erdhörnchen. Die Tierchen waren total zutraulich und kamen bis auf ein paar Zentimeter heran, weil sie natürlich auf etwas zum Fressen hofften.

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Bryce Amphitheater

 

Informationen:
Der Bryce Canyon ist kein klassischer Canyon, in dem ein mächtiger Strom eine Schlucht ausformte. Stattdessen verdankt der Bryce Canyon seine Existenz dem Zusammenwirken mehrerer geologischer Faktoren: Ablagerung, Hebung und Erosion.
Wasser bedeckte vor Jahr Millionen große Teile des nordamerikanischen Kontinents. Aus dieser Zeit stammen Ablagerungen unterschiedlicher Dicke und Zusammensetzung. Diese Ablagerungen treten heute als grau-braunen Felsen im Talgrund des Bryce Canyons wieder an die Oberfläche. In den Paria River münden mehrere Trockenflüsse, die ihren Ursprung in den Pink Cliffs des Bryce Canyons nehmen. Während gefrierende Wassertröpfchen im Wechsel der Temperaturen die Hoodoos und Spires aus dem Sandstein heraussprengen, tragen Trockenflüsse das gelöste Material nach starken Regenfällen und der Schneeschmelze ab. Zusätzlich greift saurer Regen die aufgebrochenen Oberflächen der Felsen an und rundet sie ab. Dieses Zusammenspiel von Regen, Frost, Wärme und Wind formte mehrere Amphitheater, die sich zum Bryce Canyon aneinander reihen. Das größte dieser Amphitheater ist das Bryce Amphitheater mit einer Länge von 12 Meilen (19 km), einer Breite von 3 Meilen (5 km) und einer Tiefe von 800 Fuß (240 m). Noch immer unterwirft sich der Bryce Canyon den Kräften der Erosion und verändert so ständig sein Äußeres.

Impressionen von der Wanderung im Bryce Canyon:

Nach unserer einstündigen Wanderung im Bryce Canyon fuhren wir zum Rainbow Point, wo wir auch wieder ein herrliche Aussicht über den riesigen Canyon hatten. Da es mittlerweile schon fast Mittag war, verließen wir wieder den Bryce Canyon und fuhren zurück auf den Highway Nummer 15, wo es weiter nach Süden ging. >>> Fotoalbum "Bryce Canyon"

Blick vom Rainbow Point Poldi war auch dabei. Fensterputzer

Zion Nationalpark:

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Ankunft am Zion NP

 

Kurz vor St. George bogen wir Richtung Zion Nationalpark ab. Wir fuhren über eine atemberaubende Serpentinenstraße in den Canyon hinein, bis wir das Besuchercenter erreichten. Hier aßen wir zuerst zu Mittag. Dann kauften wir uns Tickets für die Shuttlebusse, die in den Nationalpark fahren und an unterschiedlichen Stellen anhalten. Wir fuhren mit dem Bus bis ans Ende des Parks zum Temple of Sinawava. Von hier wanderten wir am Riverside Walk. Wir zogen die Schuhe aus und gingen im kniehohen Wasser. Eine wunderbare Landschaft.....
Im Jahre 1880 erklärte der Wissenschaftler Clarence Dutton:”Nichts kann die wunderbare Schöhnheit von Zion übertreffen. Von seinen Proportionen her ist der Standort dem Yosemite Tal gleichwertig, aber was den Charakter und die Schönheit der Skulpturen betrifft, gibt es keinen Vergleich. Es ist eine Ausdruckskraft in seinen Formen , die Imagination durch eine eigenartige Kraft rührt und eine strahlende Antwort im Geist hervorruft.”

Fahrt im Zion NP Herrlich Visitor Center
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Riverside Walk

 

Information:
Von der üppigen grünen Vegetation der Talsohle bis zu den imposanten cremefarbenen Klippen, die sich bis zu 600 Metern in die Höhe strecken, ist Zion eine wunderbare Landschaft von Schaubildern. Die Skulpturen in den monolithischen Felsen, die grünen Wälder und die sprudelnden Flüsse sind atemberaubend und die Erstbesucher sind vom Farbenspiel, einem vibrierenden Gemisch von Pupurrot, Azurblau, Zinnoberrot und Cyanblau bezaubert. Der Zion Nationalpark ist ein beliebtes Ziel geworden für die Touristen, die den Amerikanischen Westen das erste Mal erleben wollen sowie für Langzeitbewohner.
Mit mehr als 60.000 Hektar erstreckt sich der Park mit Höhen von 1128 m bis zu 2660 m über dem Meeresspiegel. Das Gelände ändert sich von der Wüste bis zum Wald mit eindrucksvollen Canyons mit Wildbach mit Namen wie Narrows. Das Wetter und die Temperatur sind auch in der Gegend sehr wechselnd und erreichen mehr als 38 Grad C im Sommer und die höheren Lagen sind im Winter mit Schnee bedeckt.
Während die Zufahrtsstrassen schöne Landschaften bieten, ist das Wandern die beste und in vielen Fällen die einzigste Art, den Zion Nationalpark zu erleben. Es gibt eine gute Auswahl an Wanderwegen, von den Panoramapromenaden bis hin zu den anstrengenden Wanderungen von mehreren Tagen. Um wirklich die Schönheit des Zion Nationalparks zu erleben, sollten Sie den Riverside Weg entlang des Virgin Flusses gehen. Dieser befestigte Weg ist 3.2 km lang und man sieht viele Exponate und Wildblüten unterwegs. Der Weg bringt Sie bis zum Eingang der Schlucht vom Zion Canyon Narrows und von dort aus ist der Weg nicht mehr befestigt. Ab diesem Punkt können die geübten Wanderer in den Canyon hinein gehen, wo die 300 Meter hohen Felsenwände nur 7 Meter voneinander entfernt sind. Hier braucht man gute Wanderschuhe und muss sich darauf gefasst machen, ab und zu nass zu werden. Ein Grossteil des Canyon ist so schmal, dass es keinen Seitenweg mehr gibt und man über glitschige Felsen steigen oder durch Wasser waten muss.

Impressionen im Zion Nationalpark:

Fahrt nach Las Vegas und The Venetian:

Spätnachmittags ging die Reise wieder weiter. Las Veags war noch heute das Ziel. Wir fuhren wieder auf dem Highway Nummer 15 Richtung Süden, bis wir schon in der Ferne Las Vegas erblickten. Wir fuhren bis zu unserem Hotel: "The Venetian" 5 Sterne, einfach ein Traum. Wir ließen unser Auto in der Tiefgarage parken. Da wir die Übernachtung erst ab dem nächsten Tag gebucht hatten, mussten wir noch eine Nacht dazu kaufen, was aber kein Problem war. Wir gingen am Abend zum Essen in einem super Restaurant im Venetian und später bummelten wir am Strip entlang und genossen das Nachtleben.

Alte Goldgräberstadt Blick zum Treasure Island The Venetian

Route Bryce Canyon - Las Vegas:

Weiter zum 16. Tag:

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16. Tag: Von Hotel zu Hotel - "New York New York" - "Sahara" - "Circus Circus" - "Hilton" - "Treasure Island" - "The Mirage" am Abend war Pokern im Venetian angesagt und die Hotelbar hielt uns bis es hell wurde auf ...

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